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* September 1890

† Januar 1976
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* 15. September 1890

† 12. Januar 1976

Agatha Christie

Keiner, auf keiner Seite
des Atlantiks, kann es besser.

The New York Times

Agatha Christie wurde als Agatha Mary Clarissa Miller im September 1890 in Torquay, Südwest-England, geboren. Schon in jungen Jahren begann sie Gedichte zu schreiben; unterrichtet wurde sie zu Hause von Ihren Eltern. 1912 lernte sie den Piloten Archie Christie kennen, den sie kurz darauf heiratete. Während ihrer Arbeit als Krankenschwester im Ersten Weltkrieg, entwickelte sie ein lebenslanges Interesse an Giften, das sich in vielen ihrer Werke widerspiegelt. Nach Kriegsende, in 1919, bezog das Ehepaar zusammen eine Londoner Wohnung, und ihre Tochter Rosalind wurde geboren. Auch beruflich lief es rund für Agatha: Ihr Verleger nahm sie gleich für fünf Bücher unter Vertrag, und sie wurde eine der ersten Autorinnen in Penguin’s Taschenbuch-Programm. Die Verkäufe waren fantastisch! Die Ehe mit Archie wurde Ende der zwanziger Jahre geschieden, und Agatha heiratete bald darauf den berühmten Archäologen Max Mallowan, den sie auf vielen Reisen in den Mittleren Osten begleitete. Die orientalische Atmosphäre beeinflusste viele Ihrer Werke. Nach einer enorm erfolgreichen Karriere und einem glücklichen Leben, starb Agatha Christie im Januar 1976 im Alter von 85 Jahren.

Die Protagonisten

Agatha Christies Romanfiguren Hercule Poirot und Miss Marple wurden Kult.
Ihre Geschichten wurden in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen adaptiert.

Hercule Poirot
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Als Hercule Poirot 1975 starb, widmete ihm die New York Times einen Nachruf – die einzige Romanfigur, der man jemals diese Ehre erwiesen hat.

Agatha Christie schrieb 33 Romane und sechs Kurzgeschichtssammlungen mit Hercule Poirot.

Hercule Poirot, der über 50 Jahre lang als belgischer Privatdetektiv unzählige Fälle lösen musste, ist einer der bekanntesten Romanfiguren der Literaturgeschichte. Ein sehr talentierter, aber auch exzentrischer, ja sogar selbstgefälliger Ermittler, dessen Schnurrbart sein ganzer Stolz ist. Auch Poirots Hut, seine kurzen französischen Redewendungen und sein Hang zur Romantik wurden schnell zu seinen Markenzeichen. Wenn er nicht gerade inmakelloser Kleidung die haute cuisine genießt, konzentriert er sich vor allem auf die Psychologie eines Mordfalls. Dafür bemüht er wieder seine »kleinen grauen Zellen« …

Seine Eigenarten

  • Er besteht auf Präzision und Symmetrie
  • Er baut Kartenhäuser, um seinen Geist zu schärfen
  • Er hat Verständnis für »Verbrechen aus Leidenschaft«

Seine Vorlieben

  • Er liebt Luxus und Schönheit
  • Er liebt Kräutertees, heiße Schokolade und feine Liköre

Wie er Mordfälle löst

  • Es beginnt in der Regel mit einem »kleinen Gedanken«, dem eine Serie von scheinbar harmlosen Fragen folgt
  • Er entlarvt den Täter, wenn alle Parteien in einem Raum sind

Miss Marple
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Die jungen Leute denken, die Alten sind Narren, aber die Alten wissen, die Jungen sind Narren.

Miss Marples außergewöhnliches Verständnis für die Absonderlichkeiten menschlichen Verhaltens lässt sich in insgesamt 12 Romanen und 20 Kurzgeschichten beobachten.

Miss Marple erschien erstmals in einer Kriminalgeschichte von 1927 – sieben Jahre nach Hercule Poirots erstem Auftritt. Die Leser waren sofort begeistert von dieser »typischen alten Jungfer«, ihrem zwar etwas sprödem, aber immer freundlichem Auftreten und exzellentem Gedächtnis. Ihre große, dünne Gestalt und ihre Spitzhaube schließen nicht auf ihre überaus logische und praktische Denkweise.

Ihre Eigenarten

  • Sie errötet gelegentlich in Gesellschaft junger Männer
  • Sie ist überaus sparsam und bescheiden Neugierig und aufgeschlossen gegenüber jedem Klatsch

Ihre Vorlieben

  • Sie bevorzugt einfache Hausmannskost und liebt Frühstück im Bett
  • Sie ist sehr stolz auf Ihren Garten
  • Sie strickt und liest leidenschaftlich gern

Wie sie Mordfälle löst

  • Sie nimmt jedes noch so kleine Detail wahr
  • Sie stellt scheinbar schusselige Fragen und nutzt ihren hervorragenden, detektivischen Spürsinn
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Die Protagonisten

Agatha Christies Romanfiguren Hercule Poirot und Miss Marple wurden Kult.
Ihre Geschichten wurden in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen adaptiert.

Seine Eigenarten

Er besteht auf Präzision und Symmetrie
Er baut Kartenhäuser, um seinen Geist zu schärfen
Er hat Verständnis für »Verbrechen aus Leidenschaft«

Seine Vorlieben

Er liebt Luxus und Schönheit
Er liebt Kräutertees, heiße Schokolade und feine Liköre

Wie er Mordfälle löst

Es beginnt in der Regel mit einem »kleinen Gedanken«, dem eine Serie von scheinbar harmlosen Fragen folgt
Er entlarvt den Täter, wenn alle Parteien in einem Raum sind

Agatha Christie schrieb 33 Romane und sechs Kurzgeschichtssammlungen mit Hercule Poirot.

Hercule Poirot, der über 50 Jahre lang als belgischer Privatdetektiv unzählige Fälle lösen musste, ist einer der bekanntesten Romanfiguren der Literaturgeschichte. Ein sehr talentierter, aber auch exzentrischer, ja sogar selbstgefälliger Ermittler, dessen Schnurrbart sein ganzer Stolz ist. Auch Poirots Hut, seine kurzen französischen Redewendungen und sein Hang zur Romantik wurden schnell zu seinen Markenzeichen. Wenn er nicht gerade inmakelloser Kleidung die haute cuisine genießt, konzentriert er sich vor allem auf die Psychologie eines Mordfalls. Dafür bemüht er wieder seine »kleinen grauen Zellen« …

Ihre Eigenarten

Sie errötet gelegentlich in Gesellschaft junger Männer
Sie ist überaus sparsam und bescheiden Neugierig und aufgeschlossen gegenüber jedem Klatsch

Ihre Vorlieben

Sie bevorzugt einfache Hausmannskost und liebt Frühstück im Bett
Sie ist sehr stolz auf Ihren Garten
Sie strickt und liest leidenschaftlich gern

Wie sie Mordfälle löst

Sie nimmt jedes noch so kleine Detail wahr
Sie stellt scheinbar schusselige Fragen und nutzt ihren hervorragenden, detektivischen Spürsinn

Miss Marples außergewöhnliches Verständnis für die Absonderlichkeiten menschlichen Verhaltens lässt sich in insgesamt 12 Romanen und 20 Kurzgeschichten beobachten.

Miss Marple erschien erstmals in einer Kriminalgeschichte von 1927 – sieben Jahre nach Hercule Poirots erstem Auftritt. Die Leser waren sofort begeistert von dieser »typischen alten Jungfer«, ihrem zwar etwas sprödem, aber immer freundlichem Auftreten und exzellentem Gedächtnis. Ihre große, dünne Gestalt und ihre Spitzhaube schließen nicht auf ihre überaus logische und praktische Denkweise.

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